Meine Einsatzstelle

Ich werde  vom BDKJ Bamberg in Kooperation mit dem Missionskreis Ayopaya e.V. im Rahmen eines “weltwärts”-Freiwilligendienstes entsendet.

weltwärts ist der entwicklungspolitische Freiwilligendienst des deutschen Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Es ist ein 2008 gegründeter Lerndienst, der sich an junge Menschen im Alter von 18-28 Jahren richtet.” (https://de.wikipedia.org/wiki/Weltwärts, 06.09.17)

Mit mir werden drei weitere Freiwillige nach Bolivien geschickt. Zwei kommen mit nach Cochabamba (das sind Johanna Lieberth und Rahel Hildebrand), eine weitere ins entferntere Independencia (das ist Tabea Staffa, sie hat für die ersten Monate auch noch Unterstützung durch Sofia Löfflmann). Wir Cochabamba-Mädels werden zu dritt bei einem verwitweten Herrn namens Don Rogildo untergebracht sein, wo wir uns unter anderem um Verpflegung selber kümmern dürfen und glücklicherweise auch über den Luxus von Wlan und einer Waschmaschine verfügen.

Cochabamba ist mit 630.587 Einwohnern die viertgrößte Stadt Boliviens. Cochabamba ist Hauptstadt des umgebenden Departamento Cochabamba und Sitz einer Universität. Der Name stammt aus der Quechua-Sprache und bedeutet „See-Ebene“. ”

Fläche: 348 km²

Höhe: 2548m

(https://de.wikipedia.org/wiki/Cochabamba, 06.09.17)

Voraussichtlich werden wir in zwei Projekten mitarbeiten. Zum einen das Projekt „Piñami Chico“, das für seine jungen Teilnehmer unter anderem eine Hausaufgabenhilfe und einen Mittagstisch anbietet. Es wird von Hermano José Luis Muñoz geleitet, der auch der Zuständige für meine Mitfreiwilligen und mich sein wird.

Zum anderen setzt man uns im Unterschied zu unseren Vorgängern auch im „Uspha-Uspha Projekt“, ein Projekt das von Schwestern geleitet wird und sich hauptsächlich auf Frauenbildung konzentriert, aber auch – wie Piñami – eine Hausaufgabenbetreuung miteinschließt, in der wir mithelfen können. Unsere Zuständige aus diesem Projekt  ist Hermana María Luísa Tovar.

Beide Projekte sind nach den Stadtteilen benannt, in denen sie sitzen und auf deren Bevölkerung sie ausgerichtet sind. Das heißt für uns vor allem eines: viel Hin-und Herpendeln zwischen den beiden Orten! Wie genau sich das und die Arbeit im Speziellen darstellen wird, wird sich in den nächsten Wochen zeigen, dann kann ich das hier auch etwas detaillierter beschreiben.